Schauspiel
Hubert Wild
Musiker*in (Gast)
Hubert Wild wurde in Karlsruhe geboren. Er studierte zunächst Violine und Klavier, dann auch Gesang bei Rudolf Bautz in Aachen und Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. Erste Engagements führten ihn u. a. an die Theater in Aachen, Essen, Bremen, Stralsund/Greifswald, Heidelberg sowie an das Landestheater Salzburg. Er arbeitete an zahlreichen europäischen Theatern und Opernhäusern wie u.a. dem Staatstheater Kassel, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Staatstheater Nürnberg, dem Aalto-Theater Essen, der Berliner Staatsoper, der Komischen Oper Berlin, den Opernhäusern in Zürich, Basel, Bern und Luzern und trat bei zahlreichen renommierten Festivals sowie in Konzerthäusern in ganz Europa, Israel und den USA auf. Er gewann Preise u. a. beim Internationalen Gesangswettbewerb „Toti dal Monte“ in Treviso/Italien, beim Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg und beim 13. Internationalen Robert Schumann Wettbewerb in Zwickau. Hubert Wild ist als Bariton ebenso gefragt wie als Countertenor, in klassischen und modernen Musiktheaterwerken ebenso wie als Solist in Oratorien und als Liedinterpret.
Seit seiner ersten Zusammenarbeit mit dem Regisseur Herbert Fritsch am Opernhaus Bremen als „Falsacappa“ in Offenbachs „Banditen“ wirkt er auch regelmäßig in Schauspielproduktionen mit, u.a. am Schauspielhaus Zürich, dem Burgtheater Wien, dem Schauspielhaus Hamburg, dem Staatstheater Hannover, an der Schaubühne und der Volksbühne in Berlin sowie am Schauspiel Leipzig. Dort wirkte er in verschiedenen Produktionen als Darsteller, Sänger und musikalischer Leiter mit, bevor er 2019 ebenda sein er Debut als Regisseur mit David Bowies/Enda Walsh’s „Lazarus“ gab. Es folgte in der Spielzeit 2022/23 die Inszenierung von „Cabaret“. Hubert Wild ist häufig zu Gast am Theater Basel, wo er u.a. in Strauss’ „Intermezzo“ und Schostakowitschs „Die Nase“ sang und die dadaistische Kinderoper „Trallalala, Trallala!“ gemeinsam mit 27 Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren entwickelte. Mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaya entwickelte er in Zusammenarbeit dem SWR das szenische Konzert „Im Namen des Friedens“.
In dieser Spielzeit
> Spielplan
> Digitaler Fundus
Nach oben





