Staatstheater Nürnberg
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Schauspiel

Nach dem Leben

von Jack Thorne nach dem Film von Hirokazu Kore-eda

Regie: Stas Zhyrkov

Mittwoch, 24.06.2026

19.30 - 22.00 Uhr

Vorstellung

19.00 Uhr Einführung
anschließend Publikumsgespräch

Schauspielhaus

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Nach dem Leben header

Konzept: Bunny Christie, Jeremy Herrin und Jack Thorne

Was wäre, wenn wir nach dem Tod nur eine einzige unserer Erinnerungen behalten und mit in die Ewigkeit nehmen könnten – und alles andere aus unserem Leben vergessen müssten? Für welche Erinnerung würden wir uns entscheiden?

„After Life / Nach dem Leben“ etablierte Hirokazu Kore-eda international als wichtige Stimme des Autorenkinos, und auch in Jack Thornes berührender Theaterversion wachen Verstorbene in einem Wartezimmer im Jenseits auf und haben nur eine Woche Zeit, sich ihre glücklichste Erinnerung auszusuchen …

In der Regie von Stas Zhyrkov entsteht ein Abend über die Intimität und Bedeutung von Erinnerungen. Keine Suche nach Logik, sondern nach Geborgenheit. Eine Liebeserklärung an die Schönheit spontaner Situationen und gemeinsam verbrachter Zeit. Erinnerungswürdig.

Termine und Besetzung

Besetzung am 24.06.2026

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Fotos
FOTO(S) © Konrad Fersterer
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

„Die Adaption eines japanischen Filmklassikers hat am Nürnberger Schauspielhaus viele starke Momente. (...) Ganz der Adaption des englischen Dramatikers Jack Thorne entsprechend lässt sich hier sehr flott von der Komödie ins Emotionale, vom Routinebetrieb in den tragischen Einzelfall wechseln. Und wenn Adeline Schebesch als senile Katzenmutter hereintappt und – mit wirren weißen Haaren und tragischem Blick aus dunklen Augenkohlen fast schon gespenstisch – erst mal in Blockadehaltung geht, ist das ein großer Auftritt, der sich intensiv fortsetzt.“

Wolf-Ulrich Ebersberger, Nürnberger Nachrichten

Curt

„Das zehnköpfige Ensemble (...) stürzt sich zwischen Filmrückblenden und Drehbühnenoptik in die wechselnden Stimmungsbäder, die Stas Zhyrkov mit gutem Gespür für Schwingungen und Nachdenklichkeit ausbalanciert. Nach der Pause nimmt das Stück Kurs auf Zuversicht (...) ‚Das Schönste im Leben sei, die Zeit miteinander zu teilen‘, sagt da einer gegen Ende. (...) Die Premieren-Fans waren dazu wild entschlossen und jubelten, was das Zeug hielt.“

Andreas Radlmaier, Curt

nachtkritik.de

„Nach der Pause verwandelt sich das nüchterne Kino zeitweise in einen lautstarken Jahrmarkt mit Film-Leinwand und Autoscooter. Ja, es ist Showtime, denn die favorisierten Erinnerungen werden nun vom Personal als Performance dargeboten: Schattenspiel, Duftproben und schräger Gruppengesang. Dies mündet in einen sehr beeindruckenden Moment der Stille und Selbstreflexion: Alexander Darkow fasst zusammen, dass man nun den ganzen Abend über Erinnerungen geredet habe, und trägt als Produkt der Probenarbeit etwas sehr Persönliches vor.“

Wolfgang Reitzammer, nachtkritik.de

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