
Schauspiel
Drill Baby Drill
von Sarah Calörtscher
Regie: Ariane Kareev
Donnerstag, 05.03.2026
20.00 - 21.10 Uhr
XRT in der 3. Etage
Abo BB4
Uraufführung
Eine furchtlose Geologin, ein vorlautes Aufnahmegerät und ein Orakel, das das Weissagen aufgegeben hat, treffen in „Drill Baby Drill“ bei einer außergewöhnlichen Expedition aufeinander. Ein rätselhaftes Loch, das sich plötzlich in der Erde auftut, wird zum Schauplatz dieser besonderen Forschungsreise.
Im postfossilen Zeitalter: Der letzte Tropfen Erdöl ist verbraucht. CO₂-Farmen pumpen Kohlenstoffdioxid aus der Luft zurück in den Boden. Als plötzlich ein riesiges Loch im Boden auftaucht, stellen sie die Frage: Verbirgt sich dort unten ein bislang unbekanntes Gas, die nächste große Energiequelle der Zukunft? Eine entschlossene Geologin wird als Allererste beauftragt, das Loch zu erforschen. Ihr einziger Begleiter: ein erstaunlich gesprächiges Aufnahmegerät. Die Geologin wagt sich in das Loch hinein und dringt immer tiefer vor – Schicht für Schicht, immer tiefer ins labyrinthische Erdinnere. Am Mittelpunkt der Erde trifft sie schließlich auf ein Orakel. Doch das verweigert den Dienst. Zu viele Weissagungen haben das Orakel ausgelaugt und die ewiggleiche Zukunftsschau hat ihren Reiz verloren. Kann die Geologin dem Orakel dennoch eine (letzte) Prophezeiung entlocken?
Poetische Science-Fiction, beeindruckende Sprachgewalt: Sarah Calörtschers aufregend neue Art des digitalen Erzählens brachte ihr 2024 einen der renommiertesten Preise für neue Dramatik ein. Ihre dritte Arbeit, „Drill Baby Drill“, entsteht als Auftragswerk für das Staatstheater Nürnberg. Voll lakonischem Witz und ohne jedes Pathos geht es darin um die Grenzen des Wachstums, um die Macht der Systeme und um Wege aus der Paralyse, angesichts der Geschichte, die die Menschheit über sich selbst erzählt. „Willkommen am Mittelpunkt der Erde“!
DIGITALE STÜCKEINFÜHRUNG
zur Online-Einführung
„Drill Baby Drill“ wird gefördert von HUMANSTARSapp.
Team
Regie
Creative Technologist
Bühne, Kostüme
Dramaturgie
Termine und Besetzung
Besetzung am 05.03.2026
Februar 2026
März 2026
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Fotos
FOTO(S) © Konrad Fersterer
Pressestimmen
taz
„(...) in den Einspielungen der 'Schichten' und in Peters’ Dialog mit Claudia Gyasi Nimako als Orakel offenbaren sich clevere Wortspiele und Biss. Dabei entstehen Perlen wie 'Ablenkung ist die schönste Form von Lenkung', als es darum geht, wie leicht sich Menschen von der unerbittlich näher rückenden Klimakrise ablenken lassen (wollen). In Darkows Monolog zur Missachtung 'guter Lösungen' ebenjener Krise mittels Geoengineering – Weltraumspiegel und weiß gestrichene Berge zur Reflexion der Sonnenstrahlen – mischt sie gekonnt leeres Politgehabe mit Kommentarspalten-Kriegern. (...) Regisseurin Ariane Kareev macht Peters, Darkow und Nimako zu jener Art liebenswürdigem Trio, das man am Ende nicht gerne verlieren sieht.“
Svenja Plannerer, taz
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