Staatstheater Nürnberg
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Oper

Bryan Re­gis­ter

Bryan Register

Sänger*in (Gast)

Tenor

Der amerikanische Tenor Bryan Register wurde von der Kritik als „ein Heldentenor, der Wagner mit der Subtilität und Zärtlichkeit eines Liedersängers interpretiert, was die Höhepunkte umso kraftvoller macht“ (Opera Now) gelobt. Bekannt für seine ausdrucksstarke Gesangskunst, war Register auf den Bühnen einiger der renommiertesten Theater weltweit zu erleben und zog das Publikum in ganz Europa und darüber hinaus in seinen Bann.

In der Spielzeit 2025/26 war er wiederholt in seiner Paraderolle Tristan („Tristan und Isolde“) zu hören: An der Korean National Opera in Seoul, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und beim Ljubliana Winter Festival. An der Kroatischen Nationaloper in Zagreb gab er sein Rollendebüt als Tannhäuser. Außerdem sang er die Partie des Roméo in Berlioz‘ „Roméo et Juliette“ mit dem Antwerp Symphony Orchestra unter Dimitry Slobodeniouk.

In der Saison 2024/25 debütierte als Siegfried („Götterdämmerung“) unter Alain Altinoglu in Pierre Audis Neuinszenierung am La Monnaie in Brüssel. Unter anderem als Tristan kehrte er ans Staatstheater Cottbus zurück, sang Bacchus („Ariadne auf Naxos“) an der New Israeli Opera Tel Aviv und gastierte beim Classic Busan Festival unter der musikalischen Leitung von Myung-Whun Chung als Florestan („Fidelio“).

2023/24 sang er den Tristan mit dem Tschechischen Radiosinfonieorchester in Prag, am Aalto-Theater in Essen und in einer Neuproduktion an der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen. Außerdem gab er seine Rollendebüts als Parsifal mit dem Spanischen Nationalorchester in Madrid unter David Afkham und als Erik („Der fliegende Holländer“) an der Pittsburgh Opera. Weitere bemerkenswerte Engagements beinhalten Tristan und Lohengrin an La Monnaie und sein Debüt an der Semperoper Dresden als Enée in „Les Troyens“ in einer Neuinszenierung von Lydia Steiner. Diese Partie sang er auch schon an der Bayerischen Staatsoper München. Er debütierte als Prinz in „Rusalka“ an der Opéra National du Rhin in Straßburg und den Siegmund („Die Walküre“) u.a. an der Königlich Dänischen Oper in Kopenhagen sowie am Festspielhaus Baden-Baden.

Nach seiner Hinwendung zum Wagner-Repertoire wurde Bryan Register von der Wagner Society of New York und dem Emerging Singers Program der Wagner Society of Washington D.C. gefördert. Er ist darüber hinaus Preisträger zahlreicher Wettbewerbe.

Foto © Dario Acosta

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