Staatstheater Nürnberg
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Concert

Tobias Ring­borg

Tobias Ringborg

Conductor (guest)

Dirigent

Tobias Ringborg fühlt sich auf dem Podium als Dirigent und Violinist ebenso zu Hause wie im Opernhaus. Seine Karriere begann 1994, als er als Violinist den renommierten Schwedischen Solistenpreis gewann. Im selben Jahr schloss er sein Studium an der Königlichen Musikhochschule Stockholm ab und studierte anschließend bis 1996 an der Juilliard School in New York. Als Violinist trat Tobias Ringborg mit allen schwedischen Orchestern auf und arbeitete mit Dirigenten wie Gennady Rozhdestvensky, Neeme Järvi, und Daniel Harding. Zu seinen internationalen Erfolgen zählt der 1. Preis beim Concours International de Musique de Chimay in Belgien. Er engagiert sich aktiv für schwedische Musik und hat rund 20 CDs mit Kammermusik und Violinkonzerten von schwedischen Komponisten veröffentlicht. Ringborg spielt ein Gagliano-Instrument, das ihm von der Järnåker-Stiftung der Königlich Schwedischen Musikakademie zur Verfügung gestellt wird.

Nachdem Tobias Ringborg im Jahr 2000 einen Dirigentenwettbewerb in Helsingborg gewonnen hatte, beschloss er, sein Tätigkeitsfeld zu erweitern. Seine Leidenschaft für die Oper führte 2001 zu seinem Debüt an der Stockholmer Folkoper mit „La traviata“. 2002 begann seine Zusammenarbeit mit der Malmöer Oper. 2001 debütierte er an der Königlich Schwedischen Oper mit „La Bohème“ und ist seither eng mit diesem Haus verbunden, wo er u.a. „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“, „L’elisir d’amore“, „Carmen“, „Don Carlo“, „Rigoletto“, „Eugen Onegin“, Puccinis „Manon Lescaut“, „Tosca“, „Turandot“ und Giordanos „Fedora“ leitete. Er dirigierte an der Norrlandsoperan in Umeå, der Göteborger Oper, der Norwegischen Oper in Oslo und der Dänischen Nationaloper. 2008 dirigierte er „La traviata“ für sein deutsches Debüt an der Oper Leipzig und 2009 „Così fan tutte“ für sein britisches Debüt an der Scottish Opera. 2019 gab er sein australisches Debüt mit „Madama Butterfly“ an der State Opera South Australia in Adelaide.

Sein symphonisches Repertoire hat er mit Orchestern wie der Königlichen Philharmonie Stockholm, dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und den Sinfonieorchestern von Göteborg, Malmö, Helsingborg und Norrköping, Aarhus, Aalborg, Odense, Kristiansand, Wuppertal, Auckland und Victoria (Kanada) sowie der Kopenhagener Philharmonie und dem Scottish Chamber Orchestra erkundet. 2005 gab er sein London-Debüt mit dem English Chamber Orchestra im Barbican Centre. 2010 dirigierte Ringborg die Weltersteinspielung der Belcanto-Oper „Cristina Regina di Svezia“ (1849) des italienisch-schwedischen Komponisten Jacopo Foroni mit dem Orchester der Göteborger Oper. In der Spielzeit 2025/26 arbeitet er an der Königlichen Schwedischen Oper, mit dem Schwedischen Kammerorchester, der Königlichen Philharmonie Stockholm, dem Göteborger Symphonieorchester und den Orchestern von Aachen und Nürnberg. Tobias Ringborg wurde von der Königlich Schwedischen Musikakademie mit dem Herbert-Blomstedt-Preis ausgezeichnet und 2011 zum Mitglied dieser Akademie gewählt.

Foto © Mats Bäcker

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