VR-Installation von Liis Vares und Taavet Jansen
Warten - dieser besondere Geisteszustand, in dem man noch nicht am Ziel ist, aber bald ankommen wird, in dem die Gedanken frei durch den Körper fließen und Dinge aufploppen, mit denen man nie gerechnet hätte - um diesen Zustand dreht sich „Held in Human II: Rose in Your Brain“ (wörtlich übersetzt etwa: Menschenmögliches II: Kopfblüten)
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Es ist ein inszenierter Gedankentrip, eine körperliche Leseerfahrung, eine Choreographie der Gedanken in 16 Minuten. In dieser audiovisuellen Installation organisieren sich Worte und Gedanken zu einem Mixed-Reality-Raum. Sie bewegen sich, erscheinen und verschwinden, während sie miteinander in Beziehung treten. Das Stück ist buchstäblich auf Worten und Gedanken aufgebaut, die das Publikum durch das Stück führen und durch den Körper laufen. Das Publikum kann mit dem Text interagieren, wenn er erscheint, sowie mit anderen Zuschauenden aus der Ferne.
Die Meta-Quest-3-Headsets, die wir benutzen, erlauben es, sowohl den realen Raum unseres Foyer zu sehen, in dem man sich bewegt, als auch eine dazu ausgerichtete virtuelle Ebene: Bewege Dich frei im Raum, lass Dich von Deiner Neugier leiten.
Die Choreografin Liis Vares und der interdisziplinär arbeitenden Digital-Performance-Künstler Taavet Jansen haben sich in den letzten vier Jahren der Entwicklung hybrider Räume gewidmet und nach Wegen gesucht, digitale und physische Umgebungen zu integrieren. Sie haben diese Integration in Produktionen wie „Kõik Loeb/The reader“, „Wolves“, „Where are you?“, „Memento“ und der performativen Installation „Held In Human I+II“.
Der englische Originaltitel der Produktion ist „Held in Human II: Rose in Your Brain“. Nach der europäischen Premiere beim PAD Performing Arts & Digitalität Festival in Wiesbaden, der estnischen Premiere in der Universitätsbibliothek Tartu und der Vorstellungsreihe beim Literaturfestival HeadRead im in Tallinn läuft die Installation in Nürnberg nun erstmals in einem Theater.
AUTOR*INNEN: Liis Vares und Taavet Jansen
MIXED REALITY SOLUTIONS: Norbert Pape
SOUND DESIGN: Mihkel Tomberg
GRAFIK DESIGN: Jaan Evart
RAUMDESIGN: Mari Möldre
KAMERA: Alissa Šnaider
PRODUKTION: Anu Almik, elekrton.art
Das Projekt wurde gefördert vom Estnischen Kulturministerium, der Estnischen Kulturstiftung, der Stadt Tallinn, der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund, der Estnischen Kunstakademie im Rahmen des Projekts ACuTe, dem Erasmus Programm, der VARES Valga Architecture Residency und der University of Tartu.
Foto © Alissa Šnaider

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