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Die Opfer des NSU
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Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

Die bilderreiche Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ wurde von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt und seit 2013 mehr als 285 Mal bundesweit gezeigt.

Vom 10. März bis 7. April ist die Ausstellung nun im Foyer des Schauspielhauses zu sehen.

Sie setzt sich mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 1999 bis 2011 und deren gesellschaftlicher Aufarbeitung auseinander. Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien von Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Mehmet Turgut, Habil Kilic, Ismail Yasar, Mehmet Kubasik, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter dargestellt.

Der zweite Teil beleuchtet das Netzwerk des NSU, aber auch den gesellschaftspolitischen Umgang mit dem Themenkomplex.
Der dritte Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit weiteren rechten Gewalttaten, insbesondere mit dem rechten Terror nach der Selbstenttarnung des NSU und beleuchtet die Perspektive von Angehörigen der NSU-Mordopfer auf die erneuten rassistischen Morde in München, Halle und Hanau.

Die Ausstellung ist immer ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn kostenfrei zugänglich.

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